Trotz Überschlag Platz sechs bei der Europameisterschaft für Max Stilz

Dienstag, 12.09.2017

Rendsburg – Der Rennkatamaran von Max Stilz kam am Freitag direkt aus der Werft in Dänemark, wo die Schäden des letzten Rennens in Berlin vor vierzehn Tagen repariert wurden, nach Rendsburg zur Formel 4 Europameisterschaft. Hier waren 32 Bewerber, nur 15 Startplätze, alle Fahrer der aktuellen UIM Formel 4 Weltmeisterschaft am Start und trotz eines Überschlags im letzten von vier Wertungsläufen belegte Max als bester Deutscher Teilnehmer Platz sechs.

Bereits im freien Training zeigte sich die hervorragende Form von Max Stilz. Im mit 32 Fahrern großen Teilnehmerfeld konnte er den fünften Rang einfahren. Das Minimalziel war die direkte Qualifikation zu den Finalläufen. Hierfür musste er unter die besten 15 Fahrer kommen. Mit Position 10 konnte er dieses Ziel beim Qualifying problemlos erreichen.

Der erste von vier Finalläufen begann für Max Stilz somit von der zehnten Startposition. Bereits beim Start konnte er sich um einige Positionen verbessern. Im Laufe des Rennens hing Max Stilz hinter dem zweiten Deutschen Fahrer, Patrick Wiese (Bondorf) und dem Ungarn Attila Horvath einige Runden fest. Mit einem beherzten Überholmanöver vor einer Wendeboje ging Max Stilz gleich an beiden Konkurrenten vorbei und beendete diesen Lauf auf Rang vier. Im zweiten Lauf hatte er gleich nach dem Start Pech. An der ersten Wendeboje kollidierte er mit dem späteren Europameister Rudy Revert (Frankreich). Revert zog direkt vor Max Stilz nach innen und drehte dabei das Boot von Max Stilz, der nur mit Mühe einen Überschlag verhindern konnte. Auf Position zehn liegend kam er aus der ersten Runde zurück und verbesserte sich im Laufe des Rennens auf Position sechs. Im dritten Lauf sicherte sich Max Stilz, wie schon im ersten Durchgang, Position vier, hinter dem dritten der Weltmeisterschaft Kalle Viippo(Finnland), Weltmeister Manninen(Finnland) und Revert. Der Start zum letzten Lauf zur UIM Formel 4 Europameisterschaft erwischte Stilz nicht optimal. Horvath, von Position fünf gestartet, konnte Stilz am Start eine Position abnehmen. Stilz machte jedoch mächtig Druck auf Horvath und lag nur knapp eine Sekunde hinter dem Ungarn. An der Schikane versuchte Max Stilz sich optimal zu positionieren um an der folgenden Wende an Horvath vorbei zu gehen. Dabei erwischte eine Windböe den Rennkatamaran von Max Stilz. Er überschlug sich und war dadurch in diesem Lauf ohne Punkte geblieben. Max Stilz konnte sich aber selbst aus dem Boot befreien und blieb zum Glück unverletzt. Für das Team um Max Stilz hieß dies jedoch eine weitere Nachtschicht, um den Motor noch an Ort und Stelle trocken zu legen.

In der ADAC Motorboot Masters Wertung belegte Max Stilz hinter Europameister Revert, den zweiten Rang. Im Gesamtklassement führt nun der Franzose vor dem Finale in zwei Wochen in Düren mit 202 Punkten vor Max Stilz,(191) der sich um einen Patz verbessern konnte.

Max Stilz:

„Zunächst erstmal ein Dankeschön an mein Team. Sie haben in den zwei Wochen seit Berlin mein Boot wieder perfekt hinbekommen und vorbereitet. Ich freue mich, dass ich bei dieser starken internationalen Konkurrenz einen sechsten Gesamtplatz einfahren konnte. Schließlich waren alle Fahrer der Weltmeisterschaft in Rendsburg am Start. Schade dass ich im letzten Lauf abgeflogen bin aber der Wind war teilweise sehr böig und unberechenbar. Mein Ziel, den Rückstand auf Rudy Revert zu verkürzen ist mir leider nicht gelungen. Wir haben jetzt in zwei Wochen mit Düren noch ein Rennwochenende. Hier werden wir alles versuchen um vielleicht doch noch den Titel verteidigen zu können. Den amtierenden Europameister zu schlagen wäre doch eine tolle Geschichte.“

Quelle: Pressemitteilung Max Stilz

Dateien:
Bericht_Rendsburg.pdf166 K

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