Die ADAC Youngtimer Tour Nordbaden

Zeitreise in die 90er Jahre

Mit Autos, die zwischen 20 und 30 Jahre alt sind, auf Zeitreise zurück in die 90er Jahre. Auf den schönsten Strecken die Region erkunden und dabei Team- und Geschicklickeitsaufgaben lösen. Kein Navi - sondern ein Roadbook - hilft den Teams, sich den Weg zum Ziel zu suchen. 

Nach einer Premiere im Jahr 2019, welche die Teilnehmer in die Ausläufer des nördlichen Schwarzwaldes führte und zwei coronabedingten Absagen fand im Juni 2022 die zweite ADAC Youngtimer Tour in Nordbaden statt. Für die Teams ging es durch den Kraichgau und den nördlichen Landkreis Karlsruhe. Spannende Aufgaben wurden dabei von den Teams bewältigt. 

Rückblick

Die ADAC Youngtimer Tour Nordbaden 2019

Zeitreise in die 90er-Jahre mit Bordbuch statt „Navi“

Die 1. ADAC Youngtimer Tour führte mit 100 Fahrzeugen durch Albtal und Nordschwarzwald

Karlsruhe. Begeisterte Zuschauer bewunderten gestern 100 Klassiker von Morgen, die sich im Rahmen der ersten
ADAC Youngtimer Tour Nordbaden von Karlsruhe aus auf den Weg durch Albtal, Murgtal und die Ausläufer des
Nordschwarzwaldes machten. Die Fahrzeuge boten dabei von „kultig“ über „spießig“ bis „schnittig“ einen bunten
Querschnitt aus den Baujahren 1989 bis 1999. Im Minutentakt starteten die Teams, ausgestattet mit Bordbuch und
Straßenkarte, im Honda CRX, Audi 100, VW Golf, Toyota Corolla, VW Corrado, BMW Z3, Porsche 911 Carrera oder
Mercedes 320SL vom ADAC Haus Karlsruhe zunächst in Richtung Albtal.

Die 180 Kilometer lange Strecke führte in der Mittagspause ins Unimog-Museum nach Gaggenau, über den Dobel
und durch das Eyachtal bis nach Grötzingen und zurück in die Fächerstadt.

Fahrer und Beifahrer lotsten sich anhand der Anweisungen im Bordbuch über sieben Etappen, an deren Ende jeweils
eine knifflige Teamaufgabe gelöst werden musste. Etwa auf dem Festplatz in Spielberg, wo es galt, von einer Dachlatte
im ersten Versuch ein genau 58 Gramm schweres Stück abzusägen. Auf dem Vereinsgelände des MSC Grötzingen,
den Experten für Automobil-Geschicklichkeitsturniere, mussten die Teilnehmer zum Abschluss in Bestzeit durch ein
schmales Tor und zielgenau vorwärts und rückwärts gegen ein Gatter parken. Christian Perschewski und 
Mark Hoffmann aus Eppelheim hatten in ihrem 94er Corolla viel Spaß. „Eine rundum gelungene Ausfahrt“ fasst
Perschewski die Tour zusammen, die bei herrlichem Sommerwetter überwiegend entlang ruhiger und kurviger 
Nebenstrecken führte.

„Als wir die Tour ausgeschrieben haben, hätten wir nie mit dieser tollen Resonanz gerechnet. Schon nach wenigen
Wochen waren die 100 Startplätze vergeben“, berichtet Mareike Fabry vom ADAC Nordbaden e.V., die die
Veranstaltung konzipiert und mit viel Engagement umgesetzt hatte. Eigentlich sind Rennsport-veranstaltungen 
und Oldtimerrallyes das Metier der 30jährigen. Umso mehr freuten sich Fabry und ihre Kollegen, dass die
Auftaktveranstaltung so reibungslos geklappt hat und die ausgewählte Strecke bei den Teilnehmern gut ankam.

Im Vordergrund der Tour standen Fahrspaß und Teamarbeit - eine sportliche Wertung gab es nicht. Stattdessen
klang der Abend nach der Zieleinfahrt am ADAC Haus mit einer 90er Party aus. Die ADAC Youngtimer Tour soll
im nächsten Jahr bundesweit an mehreren Standorten stattfinden.

Streckenführung der ADAC Youngtimer Tour Nordbaden

Start und Ziel in Karlsurhe, dazwischen das idyllische Albtal, ein Platz, auf dem sonst Fussball auf Motorrädern gespielt wird, die Wiege des Unimog und
jede Menge herrlicher und abgelegener Straßen: Das war die Route der ADAC Youngtimer Tour Nordbaden 2019. 

Highlights und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke

Karlsruhe

Die „Stadt des Rechts“ wie Karlsruhe im Volksmund seit über 50 Jahren genannt wird, hat diesen Beinamen nicht zu Unrecht, sind doch hier die höchsten deutschen Rechtsinstitutionen beheimatet: das Bundesverfassungsgericht, der Bundesgerichtshof und die Generalbundesanwaltschaft. Angelegt – der Legende zufolge – nach
einem Traum des Stadtgründers Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach, der an einem Baum im Hardtwald eingeschlafen sei und dort von der Gründung seiner
eigenen Stadt geträumt hätte. Am 17. Juni 1715 verwirklichte er seinen Traum und es erfolgte die Grundsteinlegung seines Schlosses, von dem aus 32 Straßen wie Sonnenstrahlen fächerförmig in alle Richtungen führten. Dieser „Fächer“ prägt auch heute noch das Stadtbild und gibt der Stadt einen weiteren Kosenamen:
„Fächerstadt“.

Karlsruhe hat in seiner jungen Geschichte viel bewegt. Sowohl im kulturellen Bereich als auch im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung.
Führende IT Unternehmen sind in Karlsruhe und dem Umland beheimatet und vertreten weltweit die Technologieregion Karlsruhe.
 

Ettlingen - Stadtmauer und Lauerturm

Der Lauerturm und die Stadtmauer in Ettlingens Norden sind die Wahrzeichen der idyllischen Ettlingen Altstadt. Dahinter verbergen sich
verwinkelte Gassen, malerische Plätze und Fachwerkhäuer, die von der langen Geschichte Ettlingens zeugen.

Der an nördlichster Stelle der Stadtmauer befindliche Lauerturm ist der letzte erhaltene Turm der nördlichen Stadtbefestigung. Sein
Name leitet sich von der Gerberei ab, einem mittelalterlichen Gewerbe. Der „Lauer“ war derjenige, der mit der Gerbflüssigkeit, der
„Loue“ (auch Lowe oder Laue) in Berührung kam. Der Turm stammt wohl aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und wurde einst
als Wehrturm mit Schießscharten auf die bereits errichtete Stadtmauer aufgesetzt.
 

Albtal und Seitentäler

Das Albtal und seine Seitentäler ist ein Naturschutzgebiet und Naherholungsgebiet im nördlichen Schwarzwald. Das Tal, durch das sich die Alb
schlängelt, erstreckt sich von Ettlingen bis südlich von Bad Herrenalb, wo sie entspringt. Ihre Quelle liegt südöstlich des Berges Teufelsmühle
(908 m über NHN) auf ca. 743m. Mit ihren in den Seitentälern des Albtals zufließen Bächen Moosalb, Maisenbach, Katzenbach, Holzbach und
Wolfertsbach fließt die Alb auf über 51 Kilometern durch Ettlingen und Karlsruhe in den Rhein. Der Naturschutz des Albtals gilt besonders dem
freien Talraum, einzelnen Klammen, Auen und Feuchtwiesen. 

Moosbronn Wallfahrtkirche

Im Freiolsheimer Ortsteil Moosbronn befindet sich seit 1749 die barocke Wallfahrtskirche Maria Hilf. Schon über ein Jahrhundert zuvor stand an dieser
Stelle eine von einem einheimischen Bauern errichtete hölzerne Kapelle, die der Gottesmutter Maria gewidmet wurde. Der Legende nach rettete ihn ein
Ausruf an die Gottesmutter Maria vor dem sicheren Tod, als die Bremse seines Fuhrwagens an einem steilen Hang versagte. Aus Dankbarkeit darüber
errichtete er an dieser Stelle - unweit der Quelle der Moosalb - die Kapelle. Heute führt der Jakobsweg an der Kapelle vorbei.

Motoballplatz Malsch

Wenn in Malsch das runde Leder ins Netz fliegt und Spieler gemeinsam mit ihren Fans Tore bejubeln, ist die Rede nicht vom Fußball. In Malsch
wird Motoball gespielt. Eine Sportart, die unter anderem in Frankreich und Russland sehr beliebt ist. In Deutschland gilt die Region rund um
Karlsruhe als Motoball Hochburg. Gleich vier Ortsclubs des ADAC Nordbaden e.V. spielen um die Deutsche Meisterschaft – einer davon ist
der MSC Malsch.


Beim Motoball treten Mannschaften aus jeweils vier Spielern auf Motorrädern sowie einem Torwart ohne Motorrad in 4 x 20 Minuten langen
Spielen gegeneinander an und versuchen dabei, den Ball so oft als möglich ins gegnerische Tor zu schießen – quasi Fußball auf Motorrädern.
Motoball wird deshalb auch als schnellste Mannschaftssportart der Welt bezeichnet.  Beim Motoball wird ein Deutscher Meister ermittelt sowie
ein Europameister auf Nationalmannschaftsebene.

UNIMOG Museum Gaggenau

Der allradgetriebene Kleinlastkaftwagen Unimog ist innig mit der Murgtalgemeinde Gaggenau verbunden. Von 1951 bis 2002 wurde das
„Universal-Motor-Gerät“ im Mercedes-Benz-Werk Gaggenau produziert. Das Unimog Museum bei Gaggenau widmet sich seit 2006 der
Geschichte des Unimog. Auf einem speziellen Parcours haben Besucher die Möglichkeit, in einem Unimog mitzufahren.
 

Murgtal

Auf ihrem über 80 Kilometer langen Weg von der Quelle bei Baiersbronn bis zur Mündung in den Rhein bei Rastatt, durchfließt die Murg ein herrliches Tag mit Höhenunterschieden von bis zu 700 Metern und zählt damit zu einem der tiefsten und größten Tälern des Schwarzwaldes.

Bis ins 19. Jahrhundert war die Murg eine wichtige Handelsstraße für die Holz-Flößerei und sorgte für Wohlstand und Ansehen durch den Verkauf der langen Schwarzwaldhölzer hauptsächlich in die Niederlande.

Der historische Hauptort des unteren Murgtals ist die 1219 erstmals urkundlich erwähnte Stadt Gernsbach mit ihren heute ca. 14.000 Einwohnern. Die „Perle des Murgtals“ zählt zu den malerischsten Orten im nördlichen Schwarzwald und zeugt mit ihren Baudenkmälern von den Reichtümern aus den Hochzeiten der Flößerei.

Bad Herrenalb

Die Kurstadt im Landkreis Calw geht auf das Kloster Alba Dominorum aus dem Jahre 1149 zurück. Graf Berthold III. von Eberstein stiftete
es aus Dankbarkeit darüber, dass er vom Zweiten Kreuzzug in die Heimat zurückkehren durfte. Seit 1954 darf sich Herrenalb „Heilklimatischer
Kurort“ nennen. 1964 führte eine Bohrung in 600 Meter Tiefe auf eine mineralreiche Thermalquelle. Das daraufhin gebaute Thermalbad eröffnete
1971 und aus Herrenalb wurde Bad Herrenalb. Den Namenszusatz „Bad“ führt die Stadt seit dem 26. Juli 1971.

Klosterruine Frauenalb

Auf der Gemarkung der Gemeinde Marxzell im oberen Albtal liegt die von einigen Häusern umgebene Klosterruine Frauenalb. Das Kloster stammt
aus dem 12. Jahrhundert. Es wurde um 1190 als Cella Sancta Maria durch Berhard III. von Eberstein und dessen Mutter Uta für adelige Stiftsdamen
gegründet.

Heute gehört es einer Stiftung, die sich um den Erhalt der denkmalgeschützten Ruine kümmert.
 

Dobel

„Den Dobel" nennen die Einheimischen liebevoll den etwas mehr als 700m hohen Berg mit der alten Pass-Straße. Das weite Hochplateau ist eine echte Sonneninsel
und ein Aussichts-Gipfelpunkt. Der Gipfelort zählt ca. 2.300 Einwohner. Ein früher und prominenter Dauergast der Gemeinde war der Schriftsteller, Theologe und
Pädagoge Johann Peter Hebel (1760-1826), der die Vorzüge und die natürlichen Reize der Landschaft mit ihren höhenklimatischen Heilkräften sowie die
Gastfreundschaft schon früh zu schätzen wusste.

Eyach- und Rotenbachtal

Das Eyach- und Rotenbachtal ist ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet in einer durch Wald, Dauergrünland und Gewässer geprägten Kulturlandschaft.
Die Eyach ist ein Zufluss zur Enz und wurde bis zum Erbau einer Straße im Jahr 1889 über 500 Jahre lang dafür genutzt, Stammholz zu flößen. Ihr Tal
quert oder berührt die Markungen der Städte und Gemeinden Gernsbach, Bad Wildbad, Dobel, Höfen und Neuenbürg.

Das Gebiet Rotenbachtal liegt nordöstlich des Eyachtals und südöstlich von Straubenhardt. Der Rotenbach ist ebenfalls ein Zufluss zur Enz. Beide Täler
haben gebietstypische Wasserläufe und Quellvorkommen als Lebensraum bedrohter Tiere und Pflanzen.

Durlacher Turmberg

Der Turmberg ist Hausberg und Wahrzeichen von Karlsruhes Stadtteil Durlach und eine der höchsten Erhebungen auf der Gemarkung der
Fächerstadt. Der 28 Meter hohe Turm ist Überrest einer Burganlage aus dem 11. Jahrhundert. Besucher, die das Treppenhaus im Inneren
des Turmes erklimmen, werden mit einer weitläufigen Aussicht über Karlsruhe und die Rheinebene belohnt.   

Der 1938 zwangseingemeindete Stadtteil Durlach ist deutlich älter und historisch bedeutender als Karlsruhe selbst. Die damals eigenständige
Stadt Durlach war von 1565 bis 1718 Residenzstadt der Markgrafschaft Baden-Durlach, einem frühneuzeitlichen Territorium des Heiligen
Römischen Reiches. 

Karlsruhe-Grötzingen

Zum Januar 1974 wurde im Zuge einer Gemeindereform das „badische Malerdorf“ Grötzingen zu Karlsruhe eingemeindet und wurde so zum östlichsten
Stadtteil Karlsruhes. In Grötzingen ließ es sich schon immer gut leben. Das fanden auch die Künstler, die sich ab 1890 dort niederließen. Damals wurde
die Grötzinger Malerkolonie gegründet, eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft von Künstlern. Die Gründergeneration der Grötzinger Malerkolonie
leistete einen wichtigen, regionalen Beitrag zur deutschen Landschafts- und Naturmalerei der Jahrhundertwende. Die Kolonie löste sich Anfang des
20. Jahrhunderts auf – in Grötzingen lebten und arbeiteten trotzdem zahlreiche Künstler. 

Die ADAC Youngtimer Tour Nordbaden 2022

ADAC Youngtimer Tour Nordbaden bringt den Kult der 90er Jahre zurück

170 Teams navigierten ihre Youngtimer am Samstag und Sonntag in Teamarbeit mit Bordbuch statt Navi durch die Region 

Am 11. und 12. Juni fand die ADAC Youngtimer Tour Nordbaden nach zweijähriger Pause wieder statt. Knapp 170 Teams brachten mit ihren Youngtimern aus den Baujahren 1990 bis 2002 dabei den Kult der 90er zurück in die Region. Ohne Navi, nur anhand der Beschreibung im Bordbuch musste die richtige Route von Fahrer und Beifahrer gefunden werden. Die Veranstaltung wurde erstmals an zwei Tagen angeboten, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. Vom Ford Puma über den Peugeot 205 bis hin zur Dodge Viper, dem Porsche 911 GT3 oder Jaguar XK 8 war das Teilnehmerfeld am Samstag und Sonntag bunt gemischt.

Auf einer Strecke von etwa 180 Kilometern führte die Tour durch die reizvolle Landschaft des nördlichen Landkreises Karlsruhe und den Kraichgau. Auf sanften Hügeln zwischen der Oberrheinischen Tiefebene im Westen, dem Odenwald im Norden und dem Schwarzwald im Süden führte die Route vorbei an historischen Fachwerkhäusern, an Burgen und Schlössern entlang der schönsten Straßen zum Cruisen. Vorbei an Ettlingen, Karlsbad-Langensteinbach, Ölbronn, Eppingen, Östringen-Odenheim und Weingarten ging es zurück zum Start- und Zielpunkt, dem ADAC Haus in Karlsruhe. Dort wurde das Fahrerfeld von den begeisterten Zuschauern empfangen. 

Für die Teilnehmenden galt es bei der ADAC Youngtimer Tour nicht ihre Fahrkünste, sondern vielmehr ihre (Team-)Fähigkeiten in verschiedenen Geschicklichkeits- und Teamaufgaben entlang der Route unter Beweis zu stellen. So musste bei einer Aufgabe beispielsweise im Vorbeifahren die genaue Anzahl an Spargel geschätzt werden, die in einer Kiste verstaut waren oder rein nach Gefühl einen Meter aus dem Stand nach vorne gefahren werden. Der erste Veranstaltungstag wurde abends von einer 90er Party für alle Teams abgerundet.

„Nach zwei Jahren Pause, in denen wir vor der Absage stets voll ausgebucht waren, war es umso schöner, die vielen verschiedenen Kultautos nun endlich wieder bestaunen zu können. Bei der ADAC Youngtimer Tour Nordbaden steht der Spaß im Vordergrund – und den hatten sowohl die Teams als auch alle Helfer eindeutig an beiden Tagen“, lautete das positive Fazit von Jürgen Fabry, Sportleiter des ADAC Nordbaden e.V. und Organisator der 2. ADAC Youngtimer Tour Nordbaden. Eine sportliche Wertung gab es bei der Veranstaltung nicht. 

Auch die Teilnehmer waren rundum zufrieden. Thomas Boehm aus Mannheim nahm am Samstag mit seinem Porsche 911 (964) an der ADAC Youngtimer Tour Nordbaden teil und ergatterte mit seinem ausgefallenen Outfit den Sieg in der Kategorie „Best Style Award“. „Das Wetter hat gepasst, die Strecke war hervorragend und es waren viele coole Autos dabei. Vor allem aber hat mich die Vielfalt der Autos begeistert, die ich damals quasi alle als Poster in meinem Zimmer hängen hatte. Ich bin beim nächsten Mal wieder dabei!“

Unterstützt wurde der ADAC Nordbaden e.V. von ehrenamtlichen Helfern seiner Ortsclubs MSC Grötzingen e.V., MSC-Reichenbach Hurrikan e.V., RMSC Ölbronn e.V., MSC Eppingen e.V., MSC Odenheim e.V., MSC Weingarten e.V., 1. Bruchsaler AC e.V., MSC Karlsruhe-Knielingen e.V. und dem MSC Heidelberg-Wieblingen e.V.

Streckenführung der ADAC Youngtimer Tour Nordbaden

Die ADAC Youngtimer Tour Nordbaden 2022 führte durch die reizvolle Landschaft des nördlichen Landkreises Karlsruhe und den Kraichgau.
Ausgangspunkt der Route war die drittgrößte Stadt Baden-Württembergs: Karlsruhe. Von hier aus ging die Route über die nördlichsten Ausläufer des Schwarzwaldes in Richtung des "Landes der 1.000 Hügel", wie der Kraichgau auch genannt wird.

Auf sanften Hügeln erstreckt sich hier zwischen der Oberrheinischen Tiefebene im Westen, dem Odenwald im Norden und dem Schwarzwald im Süden ein Landstrich, der von Obst- und Weinbau geprägt ist.

Historische Fachwerkhäuser in Orten, deren Geschichte oftmals bis in die Zeit der Römer, Kelten und Alemannen zurückgeht, laden entlang der Strecke zu einem Besuch ein. Nicht zu vergessen die vielen Burgen und Schlösser im Kraichgau sowie die schönen Straßen zum Cruisen und Erleben.

Highlights und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke

Ettlingen und das Albtal

Die 40.000 Einwohner Stadt Ettlingen am Fuße des Schwarzwaldes ist mit ihrer historischen Altstadt der Übergang von der Rheinebene in den nördlichen Schwarzwald. Als "Hauptstadt des Albtals" bietet sie Kultur, Wohnqualität und auch viel Natur.
Nachdem sie die weitläufigen Flächen des Albtals von ihrer Mündung an der Teufelsmühle durchquert hat, prägt die Alb das Stadtbild Ettlingens, bevor sie wenig später bei Karlsruhe in den Rhein fließt.

Bertha-Benz Denkmal, Bauschlott

Die 2010 aufgestellte Skulptur von Kurt Tassotti erinnert an einen Moment, in dem Bauschlott Weltgeschichte schrieb.
Denn vor dem „Adler“ in Bauschlott fand die erste Autoreparatur der Welt statt, als am 6. August 1888 die Gattin des Mannheimer Auto-
pioniers Carl Benz - Bertha Benz - zusammen mit ihren Söhnen mit dem „Neuen Patentwagen mit Gasantrieb durch Benzin“ ihres Gatten durch den Ort ratterte. Auf der Rückfahrt von Pforzheim nach Mannheim musste der Schuhmacher Karl Britsch in Bauschlott neue Bremsbeläge aus Leder auf die Bremsklötze nageln.

Trialgelände, Ölbronn

Dass es im Motorsport nicht einzig um Geschwindigkeit und schnelle
Rundenzeiten geht, beweist der Trialsport. Hier zählen Geschicklichkeit und absolute Maschinenbeherrschung. Geschwindigkeit und Zeit spielen eine untergeordnete Rolle.

Es gilt, Hindernisse auf dem Motorrad so zu überwinden, dass man dabei mit den Füßen den Boden nicht berührt. Interessierte können schon ab 6 Jahren beginnen. Zunächst geht es auf dem Fahrrad durch den Parcours, später kommen Motorräder zum Einsatz - mittlerweile teilweise sogar mit E-Antrieb.

Klosteranlage Maulbronn

Das Kloster Maulbronn ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Ortsmitte von Maulbronn im Enzkreis. Maulbronn gilt als die am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen. Das Kloster Maulbronn ist seit Dezember 1993 UNESCO-Welterbe.

Zaberursprung, Zaberfeld

Die Zaber ist ein flaches Gewässer mit westlichem Zufluss in den Neckar. Vor ihren gut 22 Kilometern bis dorthin entspringt sie bei Zaberfeld an einem Nordhang des bewaldeten Strombergs.

Gartenschau Eppingen

Mit der regionalen baden-württembergischen Gartenschau ergreift die Stadt Eppingen die große Chance, wichtige Grün- und Erholungs-
strukturen in der Stadt zu stärken und auszubauen.
Für 136 Tage verwandelt sich die Kraichgau-Stadt in eine blühende Oase.
Die Gartenschau war bereits für das vergangene Jahr geplant, wurde aber aufgrund der Pandemie auf 2022 verschoben. Infos: www.gartenschau-eppingen.de

Sternwarte und Astronomiepark Kraichtal

Astronomische Großmodelle sind das Highlight dieser Anlage. Eine weitere Besonderheit bilden die Veranstaltungen. Hier erhält der Besucher mit Hilfe von Modellen Einblicke in die Himmelsmechanik. Den Blick zu den Gestirnen kann man an drei großen Teleskopen genießen. Die Sternwarte Kraichtal befindet sich in der Kraichgauer Hügellandschaft, die zwischen Schwarzwald und Odenwald eingebettet ist. Da keine Großstadt in der Nähe liegt und das Straßenlicht von Oberöwisheim vernachlässigt werden kann, ist die Sicht in der Nacht sehr gut für begeisterte „Sternengucker“.
Infos: www.sternwarte-kraichtal.de

Impressionen der ADAC Youngtimer Tour Nordbaden 2022

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Alexa Sinz
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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E-Mail: presse.karlsruhe @ nba.adac.de

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