Die ADAC Youngtimer Tour Nordbaden

In Teamarbeit zurück in die 90er

Nach einer tollen Premiere am 15. Juni 2019 reisen wir auch im Jahr 2020 zurück in die 90er Jahre. Die ADAC Youngtimer Tour Nordbaden findet am 6. Juni 2020 ihre  Fortsetzung mit den Autos aus den Jahren 1990 bis 2000, einer neuer Route durch die schönsten Straßen der Region und neuen, kniffligen Team- und Geschicklichkeitsaufgaben. 

Notieren Sie sich jetzt schon den Termin - Anmeldungen sind ab 1. Februar 2020 auf dieser Seite möglich.  

Sie haben die Premiere im Jahr 2019 verpasst oder möchten noch einmal in Erinnerungen schwelgen? Dann finden Sie unten stehend Impressionen der Premierenveranstaltung.

Medien- und Pressevertreter finden im Bereich Presse und Service Pressemitteilungen sowie hochauflösende Bilder, die Sie im Rahmen der Berichterstattung honorarfrei verwenden können. 

Details zur ADAC Youngtimer Tour

Die ADAC Youngtimer Tour Nordbaden 2019

Zeitreise in die 90er-Jahre mit Bordbuch statt „Navi“

Die 1. ADAC Youngtimer Tour führte mit 100 Fahrzeugen durch Albtal und Nordschwarzwald

Karlsruhe. Begeisterte Zuschauer bewunderten gestern 100 Klassiker von Morgen, die sich im Rahmen der ersten
ADAC Youngtimer Tour Nordbaden von Karlsruhe aus auf den Weg durch Albtal, Murgtal und die Ausläufer des
Nordschwarzwaldes machten. Die Fahrzeuge boten dabei von „kultig“ über „spießig“ bis „schnittig“ einen bunten
Querschnitt aus den Baujahren 1989 bis 1999. Im Minutentakt starteten die Teams, ausgestattet mit Bordbuch und
Straßenkarte, im Honda CRX, Audi 100, VW Golf, Toyota Corolla, VW Corrado, BMW Z3, Porsche 911 Carrera oder
Mercedes 320SL vom ADAC Haus Karlsruhe zunächst in Richtung Albtal.

Die 180 Kilometer lange Strecke führte in der Mittagspause ins Unimog-Museum nach Gaggenau, über den Dobel und durch das Eyachtal bis nach Grötzingen
und zurück in die Fächerstadt.

Fahrer und Beifahrer lotsten sich anhand der Anweisungen im Bordbuch über sieben Etappen, an deren Ende jeweils eine knifflige Teamaufgabe gelöst werden 
musste. Etwa auf dem Festplatz in Spielberg, wo es galt, von einer Dachlatte im ersten Versuch ein genau 58 Gramm schweres Stück abzusägen. Auf dem
Vereinsgelände des MSC Grötzingen, den Experten für Automobil-Geschicklichkeitsturniere, mussten die Teilnehmer zum Abschluss in Bestzeit durch ein
schmales Tor und zielgenau vorwärts und rückwärts gegen ein Gatter parken. Christian Perschewski und Mark Hoffmann aus Eppelheim hatten in ihrem 94er
Corolla viel Spaß. „Eine rundum gelungene Ausfahrt“ fasst Perschewski die Tour zusammen, die bei herrlichem Sommerwetter überwiegend entlang ruhiger und kurviger Nebenstrecken führte.

„Als wir die Tour ausgeschrieben haben, hätten wir nie mit dieser tollen Resonanz gerechnet. Schon nach wenigen Wochen waren die 100 Startplätze vergeben“, 
berichtet Mareike Fabry vom ADAC Nordbaden e.V., die die Veranstaltung konzipiert und mit viel Engagement umgesetzt hatte. Eigentlich sind Rennsport-veranstaltungen und Oldtimerrallyes das Metier der 30jährigen. Umso mehr freuten sich Fabry und ihre Kollegen, dass die Auftaktveranstaltung so reibungslos
geklappt hat und die ausgewählte Strecke bei den Teilnehmern gut ankam.

Im Vordergrund der Tour standen Fahrspaß und Teamarbeit - eine sportliche Wertung gab es nicht. Stattdessen klang der Abend nach der Zieleinfahrt am
ADAC Haus mit einer 90er Party aus. Die ADAC Youngtimer Tour soll im nächsten Jahr bundesweit an mehreren Standorten stattfinden.

Streckenführung der ADAC Youngtimer Tour Nordbaden

Start und Ziel in Karlsurhe, dazwischen das idyllische Albtal, ein Platz, auf dem sonst Fussball auf Motorrädern gespielt wird, die Wiege des Unimog und
jede Menge herrlicher und abgelegener Straßen: Das war die Route der ADAC Youngtimer Tour Nordbaden 2019. 

Highlights und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke

Karlsruhe

Die „Stadt des Rechts“ wie Karlsruhe im Volksmund seit über 50 Jahren genannt wird, hat diesen Beinamen nicht zu Unrecht, sind doch hier die höchsten deutschen Rechtsinstitutionen beheimatet: das Bundesverfassungsgericht, der Bundesgerichtshof und die Generalbundesanwaltschaft. Angelegt – der Legende zufolge – nach
einem Traum des Stadtgründers Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach, der an einem Baum im Hardtwald eingeschlafen sei und dort von der Gründung seiner
eigenen Stadt geträumt hätte. Am 17. Juni 1715 verwirklichte er seinen Traum und es erfolgte die Grundsteinlegung seines Schlosses, von dem aus 32 Straßen wie Sonnenstrahlen fächerförmig in alle Richtungen führten. Dieser „Fächer“ prägt auch heute noch das Stadtbild und gibt der Stadt einen weiteren Kosenamen:
„Fächerstadt“.

Karlsruhe hat in seiner jungen Geschichte viel bewegt. Sowohl im kulturellen Bereich als auch im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung.
Führende IT Unternehmen sind in Karlsruhe und dem Umland beheimatet und vertreten weltweit die Technologieregion Karlsruhe.
 

Ettlingen - Stadtmauer und Lauerturm

Der Lauerturm und die Stadtmauer in Ettlingens Norden sind die Wahrzeichen der idyllischen Ettlingen Altstadt. Dahinter verbergen sich
verwinkelte Gassen, malerische Plätze und Fachwerkhäuer, die von der langen Geschichte Ettlingens zeugen.

Der an nördlichster Stelle der Stadtmauer befindliche Lauerturm ist der letzte erhaltene Turm der nördlichen Stadtbefestigung. Sein
Name leitet sich von der Gerberei ab, einem mittelalterlichen Gewerbe. Der „Lauer“ war derjenige, der mit der Gerbflüssigkeit, der
„Loue“ (auch Lowe oder Laue) in Berührung kam. Der Turm stammt wohl aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und wurde einst
als Wehrturm mit Schießscharten auf die bereits errichtete Stadtmauer aufgesetzt.
 

Albtal und Seitentäler

Das Albtal und seine Seitentäler ist ein Naturschutzgebiet und Naherholungsgebiet im nördlichen Schwarzwald. Das Tal, durch das sich die Alb
schlängelt, erstreckt sich von Ettlingen bis südlich von Bad Herrenalb, wo sie entspringt. Ihre Quelle liegt südöstlich des Berges Teufelsmühle
(908 m über NHN) auf ca. 743m. Mit ihren in den Seitentälern des Albtals zufließen Bächen Moosalb, Maisenbach, Katzenbach, Holzbach und
Wolfertsbach fließt die Alb auf über 51 Kilometern durch Ettlingen und Karlsruhe in den Rhein. Der Naturschutz des Albtals gilt besonders dem
freien Talraum, einzelnen Klammen, Auen und Feuchtwiesen. 

Moosbronn Wallfahrtkirche

Im Freiolsheimer Ortsteil Moosbronn befindet sich seit 1749 die barocke Wallfahrtskirche Maria Hilf. Schon über ein Jahrhundert zuvor stand an dieser
Stelle eine von einem einheimischen Bauern errichtete hölzerne Kapelle, die der Gottesmutter Maria gewidmet wurde. Der Legende nach rettete ihn ein
Ausruf an die Gottesmutter Maria vor dem sicheren Tod, als die Bremse seines Fuhrwagens an einem steilen Hang versagte. Aus Dankbarkeit darüber
errichtete er an dieser Stelle - unweit der Quelle der Moosalb - die Kapelle. Heute führt der Jakobsweg an der Kapelle vorbei.

Motoballplatz Malsch

Wenn in Malsch das runde Leder ins Netz fliegt und Spieler gemeinsam mit ihren Fans Tore bejubeln, ist die Rede nicht vom Fußball. In Malsch
wird Motoball gespielt. Eine Sportart, die unter anderem in Frankreich und Russland sehr beliebt ist. In Deutschland gilt die Region rund um
Karlsruhe als Motoball Hochburg. Gleich vier Ortsclubs des ADAC Nordbaden e.V. spielen um die Deutsche Meisterschaft – einer davon ist
der MSC Malsch.


Beim Motoball treten Mannschaften aus jeweils vier Spielern auf Motorrädern sowie einem Torwart ohne Motorrad in 4 x 20 Minuten langen
Spielen gegeneinander an und versuchen dabei, den Ball so oft als möglich ins gegnerische Tor zu schießen – quasi Fußball auf Motorrädern.
Motoball wird deshalb auch als schnellste Mannschaftssportart der Welt bezeichnet.  Beim Motoball wird ein Deutscher Meister ermittelt sowie
ein Europameister auf Nationalmannschaftsebene.

UNIMOG Museum Gaggenau

Der allradgetriebene Kleinlastkaftwagen Unimog ist innig mit der Murgtalgemeinde Gaggenau verbunden. Von 1951 bis 2002 wurde das
„Universal-Motor-Gerät“ im Mercedes-Benz-Werk Gaggenau produziert. Das Unimog Museum bei Gaggenau widmet sich seit 2006 der
Geschichte des Unimog. Auf einem speziellen Parcours haben Besucher die Möglichkeit, in einem Unimog mitzufahren.
 

Murgtal

Auf ihrem über 80 Kilometer langen Weg von der Quelle bei Baiersbronn bis zur Mündung in den Rhein bei Rastatt, durchfließt die Murg ein herrliches Tag mit Höhenunterschieden von bis zu 700 Metern und zählt damit zu einem der tiefsten und größten Tälern des Schwarzwaldes.

Bis ins 19. Jahrhundert war die Murg eine wichtige Handelsstraße für die Holz-Flößerei und sorgte für Wohlstand und Ansehen durch den Verkauf der langen Schwarzwaldhölzer hauptsächlich in die Niederlande.

Der historische Hauptort des unteren Murgtals ist die 1219 erstmals urkundlich erwähnte Stadt Gernsbach mit ihren heute ca. 14.000 Einwohnern. Die „Perle des Murgtals“ zählt zu den malerischsten Orten im nördlichen Schwarzwald und zeugt mit ihren Baudenkmälern von den Reichtümern aus den Hochzeiten der Flößerei.

Bad Herrenalb

Die Kurstadt im Landkreis Calw geht auf das Kloster Alba Dominorum aus dem Jahre 1149 zurück. Graf Berthold III. von Eberstein stiftete
es aus Dankbarkeit darüber, dass er vom Zweiten Kreuzzug in die Heimat zurückkehren durfte. Seit 1954 darf sich Herrenalb „Heilklimatischer
Kurort“ nennen. 1964 führte eine Bohrung in 600 Meter Tiefe auf eine mineralreiche Thermalquelle. Das daraufhin gebaute Thermalbad eröffnete
1971 und aus Herrenalb wurde Bad Herrenalb. Den Namenszusatz „Bad“ führt die Stadt seit dem 26. Juli 1971.

Klosterruine Frauenalb

Auf der Gemarkung der Gemeinde Marxzell im oberen Albtal liegt die von einigen Häusern umgebene Klosterruine Frauenalb. Das Kloster stammt
aus dem 12. Jahrhundert. Es wurde um 1190 als Cella Sancta Maria durch Berhard III. von Eberstein und dessen Mutter Uta für adelige Stiftsdamen
gegründet.

Heute gehört es einer Stiftung, die sich um den Erhalt der denkmalgeschützten Ruine kümmert.
 

Dobel

„Den Dobel" nennen die Einheimischen liebevoll den etwas mehr als 700m hohen Berg mit der alten Pass-Straße. Das weite Hochplateau ist eine echte Sonneninsel
und ein Aussichts-Gipfelpunkt. Der Gipfelort zählt ca. 2.300 Einwohner. Ein früher und prominenter Dauergast der Gemeinde war der Schriftsteller, Theologe und
Pädagoge Johann Peter Hebel (1760-1826), der die Vorzüge und die natürlichen Reize der Landschaft mit ihren höhenklimatischen Heilkräften sowie die
Gastfreundschaft schon früh zu schätzen wusste.

Eyach- und Rotenbachtal

Das Eyach- und Rotenbachtal ist ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet in einer durch Wald, Dauergrünland und Gewässer geprägten Kulturlandschaft.
Die Eyach ist ein Zufluss zur Enz und wurde bis zum Erbau einer Straße im Jahr 1889 über 500 Jahre lang dafür genutzt, Stammholz zu flößen. Ihr Tal
quert oder berührt die Markungen der Städte und Gemeinden Gernsbach, Bad Wildbad, Dobel, Höfen und Neuenbürg.

Das Gebiet Rotenbachtal liegt nordöstlich des Eyachtals und südöstlich von Straubenhardt. Der Rotenbach ist ebenfalls ein Zufluss zur Enz. Beide Täler
haben gebietstypische Wasserläufe und Quellvorkommen als Lebensraum bedrohter Tiere und Pflanzen.

Schwanner Warte

Der kleine Aussichtsturm oberhalb des Straubenhardter Ortsteiles Schwann steht auf 475m über NHN am Rande des nördlichen Schwarzwaldes
und ist bereits der dritte Aussichtsturm an dieser Stelle.
Die erste Turmkonstruktion wurde hier bereits 1885 in direkter Nähe zu einer Friedenslinde, die an das Ende des Deutsch-Französischen Krieges
erinnerte, aufgestellt. 1918 wurde der Turm wegen Einsturzgefahr gesperrt, ehe 1926 eine zweite Warte mit einem massiven Unterbau errichtet
wurde, die aber den zweiten Weltkrieg nicht überstand.

Die heutige Schwanner Warte wurde in den 1950er Jahren errichtet und bietet bei sehr guter Sicht einen Ausblick bis zum Speyrer Dom.
 

Durlacher Turmberg

Der Turmberg ist Hausberg und Wahrzeichen von Karlsruhes Stadtteil Durlach und eine der höchsten Erhebungen auf der Gemarkung der
Fächerstadt. Der 28 Meter hohe Turm ist Überrest einer Burganlage aus dem 11. Jahrhundert. Besucher, die das Treppenhaus im Inneren
des Turmes erklimmen, werden mit einer weitläufigen Aussicht über Karlsruhe und die Rheinebene belohnt.   

Der 1938 zwangseingemeindete Stadtteil Durlach ist deutlich älter und historisch bedeutender als Karlsruhe selbst. Die damals eigenständige
Stadt Durlach war von 1565 bis 1718 Residenzstadt der Markgrafschaft Baden-Durlach, einem frühneuzeitlichen Territorium des Heiligen
Römischen Reiches. 

Karlsruhe-Grötzingen

Zum Januar 1974 wurde im Zuge einer Gemeindereform das „badische Malerdorf“ Grötzingen zu Karlsruhe eingemeindet und wurde so zum östlichsten
Stadtteil Karlsruhes. In Grötzingen ließ es sich schon immer gut leben. Das fanden auch die Künstler, die sich ab 1890 dort niederließen. Damals wurde
die Grötzinger Malerkolonie gegründet, eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft von Künstlern. Die Gründergeneration der Grötzinger Malerkolonie
leistete einen wichtigen, regionalen Beitrag zur deutschen Landschafts- und Naturmalerei der Jahrhundertwende. Die Kolonie löste sich Anfang des
20. Jahrhunderts auf – in Grötzingen lebten und arbeiteten trotzdem zahlreiche Künstler. 

Impressionen der ADAC Youngtimer Tour Nordbaden 2019

Pressekontakt

ADAC Nordbaden e.V.
Alexa Sinz
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Steinhäuserstr. 22
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Telefon: 0721 8104-910
E-Mail: presse.karlsruhe @ nba.adac.de

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